Hangsicherung durch Bodenvernagelung
Bei dem Bodenvernagelungsverfahren handelt es sich um eine Vernagelungstechnik bei der horizontale Bodennägel als Daueranker in den gewachsenen Boden eingebracht werden. Durch die flächenmäßige Anordnung der Anker entsteht ein monolithischer Verbundbaustoff, der eine im Vergleich zum gewachsenen Boden höhere Scher- und Schubfestigkeit besitzt.

Hangsicherung Saalfeld 2001/ 2002 hinter vorhandenen Fachwerkshäusern unter äußerst schwierigen Bedingungen
Mit dem Bodenvernagelungsverfahren können Böschungen und Baugruben temporär, aber auch permanent gesichert werden. Unser spezielles Verfahren ist mit seinem doppelten Korrosionsschutz für die permanente Sicherung von Hängen und Böschungen bestens geeignet.

Hangsicherung Saalfeld 2001/ 2002 mit leichter Spezialvernagelungstechnik, Böschungshöhe über 10m, Böschungsanstieg ca. 50-60 Grad.
In Abhängigkeit der geologischen Verhältnisse kann mit unseren System auf die Verwendung einer Spritzbetonschale verzichtet werden. Durch die große Variabilität der Bohrtechnik und die Kompaktheit der Konstruktion ist dieses System äußerst anpassungsfähig an örtliche, ästhetische oder konstruktive Belange.. Gerade für kundenspezifische schwere Problemfälle wie steile Böschungen oder unwegsames Gelände ist diese Stabilisierungstechnik prädestiniert.
Unsere Referenzliste für die Bodenvernagelung:
| Jahr | Projekt | Auftraggeber |
| 2001/2002 | Grünhain 8-14, Hanghöhe bis 15,00 m und große Bebauung oben, Hangstabilisierung auf einer Länge von 40,00 m einschl. Stützmauerhöhenunterschiede am Böschungsfuß bis 5,60 m, Länge: 40,00m | Stadt Saalfeld/ Tiefbauamt |
Unsere vollständige Referenzliste können Sie hier als PDF.Dokument (50kB) downloaden.